Standortkonzept

„Niederösterreichische Modellschule“

gemäß Modellbeschreibung

„Vom NÖ Schulmodell zur Niederösterreichischen Mittelschule“

 

Inhaltsverzeichnis

1.     Standort

2. Ausgangssituation

   3. Grundsatzüberlegungen

   4. Standortbezogene Entwicklungsarbeit im pädagogischen Bereich

          4.1 Übergang zu innerer Differenzierung

           4.2 Bildung von Lehrerteams

                   4.3 Neue Zeitstrukturen der Unterrichtsorganisation

            4.4 Schule als Lernort

            4.5 Fachübergreifender, projektorientierter Unterricht 

         4.6 Neue Formen der Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung

         4.7 KEL Gespräche

                  4.8 Aktive Nahtstellenarbeit mit der Volksschule


    5. Weitere Schwerpunkte des Standortes im Bereich der Schulentwicklung und des Unterrichts

 6.     Stundentafel

 7.     Förderkonzept

 

1.     Standort

 

Schule:

NNÖMS Groß-Siegharts

Adresse:

Hamerlingstraße 32

3812 Groß-Siegharts

Schulkennzahl:

322022

Einstieg in die Projektarbeit

Mit Beginn des Schuljahres 2011/12

Sonstige durchgeführte Schulversuche

Englisch als Arbeitssprache

45-Minuten-Stunde

 

  

    2. Ausgangssituation

 

Die NNÖMS Groß-Siegharts ist eine 5-klassige Schule. Zielsetzung ist die Arbeit in kleinen Gruppen, Teamteaching und innere Differenzierung (gemischte Leistungsgruppen). Im Rahmen der integrativ geführten Berufsorientierung wird mit den Firmen Fuchs und Pollmann zusammengearbeitet. Alle Schüler besuchen ab der 5. Schulstufe den Informatikunterricht. Jährlich erhalten alle Schüler die Möglichkeit, an der Native Speakers Woche teilzunehmen.  SchülerInnen der 8. Schulstufe nehmen an der Unverbindlichen Übung „Englisch Konversation“ teil. Für die 7. und 8. Schulstufe wird Französisch als Unverbindliche Übung angeboten. Alle Schüler haben die Möglichkeit, einen 16-stündigen Erste Hilfe Grundkurs zu absolvieren.

 

             3. Grundsatzüberlegungen

Der österreichischen Schullandschaft steht im Bereich der Schulen der 10 bis 14jährigen in den nächsten Jahren eine große Umstellung bevor. Ein erster Schritt dabei ist die Umgestaltung der bisherigen Hauptschulen in Neue Mittelschulen. Ziel dieser Schulreformmaßnahmen ist, die Bildungsbasis aller Schülerinnen und Schüler zu verbessern:

  • Mehr Schülerinnen und Schüler sollen für qualifizierte Bildungslaufbahnen befähigt werden.
  •  Die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die mit zu geringen Kenntnissen die Schule verlassen, soll verringert werden.

Als Neuerung wird der Schulversuch „Englisch als Arbeitssprache“ durchgeführt.

Wahlpflichtfächer und Kurssystem


    4.       Standortbezogene Entwicklungsarbeit im pädagogischen Bereich

Alle standortbezogenen Maßnahmen im Unterrichtsbereich streben ein ausgeprägtes und erkennbares System der Individualisierung und Differenzierung des Unterrichts an. Im Hinblick auf den Systemumstieg in Richtung „Neue Mittelschule“ werden längere Phasen des gemeinsamen Lernens mit einer Neuorientierung des leistungsdifferenzierten Unterrichts in Richtung „Innere Differenzierung“ vorgesehen.

 Im Einzelnen sind von der Schule folgende Umsetzungsmaßnahmen geplant:

  4.1 Übergang zu innerer Differenzierung

Wir streben in allen Bereichen des Unterrichts das Lernen an differenzierten Aufgabenstellungen in offenen Lernsituationen an. Unterschiedliche Begabungen der Schüler/innen sollen bewusst wahrgenommen und in konkrete Unterrichtsmaßnahmen umgesetzt werden. Wir streben bewusst einen hohen Grad an Vielfalt an, der seinen Niederschlag sowohl in den Unterrichtskonzeptionen als auch in der Schulstruktur findet.

 Folgende konkrete Maßnahmen sind geplant:

-  Selbstständiges Lernen als Unterrichtsgrundsatz in Doppelstunden

-  Langzeitarbeiten der SchülerInnen in mehreren Fächern

-  Eigene Zeitblöcke im Unterricht für offenes Lernen

-  Portfolioarbeit in mehreren Gegenständen

-  Gezielte Unterstützung von SchülerInnen bis zur Einzelbetreuung

-  Schriftliche Hausübungen werden mit Hilfestellung der Lehrer durchgeführt.

-  In allen drei Gegenständen wird über individuelle Lernzielrückmeldungen der

   Aspekt des (für den Schüler/ die Schülerin) erkennbaren Dazulernens in den

   Mittelpunkt der Leistungsrückmeldungen gerückt.

Die Konkretisierung dieser Maßnahmen wird zweimal pro Semester koordiniert und

nachvollziehbar dokumentiert.

 

           4.2 Bildung von Lehrerteams

   Beim Lehrereinsatz wird darauf geachtet, dass Jahrgangkernteams mit Lehrern/innen mit möglichst großer Stundenanzahl – geprüfte Gegenstände, Förderunterricht, fächerübergreifender Unterricht, freie Lernphasen, Projektunterricht, Interessen- und Begabungsförderung – gebildet werden. Dies soll klarere Verantwortungszuordnung für Unterrichts- und Erziehungsarbeit ermöglichen. Unterrichtsplanung und – dokumentation sollen dadurch erleichtert werden. Aus den beiden Klassenvorständen und einer von der Schule eingesetzten „Lerndesignerin“ wird ein Jahrgangskernteam zur besseren Steuerung und Koordination der Unterrichtsprozesse eingesetzt.

 

4.3 Neue Zeitstrukturen der Unterrichtsorganisation

Der Unterricht wird auch in Doppelstunden organisiert, jeder Tag soll mit einer Doppelstunde beginnen.

 

4.4   Schule als Lernort

Wir streben in allen Bereichen des Unterrichts das Lernen an differenzierten Aufgabenstellungen in offenen Lernsituationen an. Unterschiedliche Begabungen der SchülerInnen sollen bewusst wahrgenommen und in konkrete Unterrichtsmaßnahmen umgesetzt werden. Wir streben bewusst einen hohen Grad an Vielfalt an, der seinen Niederschlag sowohl in den Unterrichtskonzeptionen als auch in der Schulstruktur findet.

Folgende konkrete Maßnahmen sind geplant:

-  Selbstständiges Lernen als Unterrichtsgrundsatz in Doppelstunden

-  Eigene Zeitblöcke im Unterricht für offenes Lernen

-  Portfolioarbeit in mehreren Gegenständen

-  Gezielte Unterstützung von Schülerinnen und Schülern bis zur Einzelbetreuung

-  Schriftliche Hausübungen werden mit Hilfestellung der Lehrer durchgeführt

-  Aufbau eines Helfersystems (Peerarbeit) gemeinsam mit den SchülerInnen

-  Langzeitarbeiten der Schüler/innen in mehreren Fächern

-  Spezielle Fördermaßnahmen für besonders begabte SchülerInnen

-  Lernatelier  als Raum individueller Förderung

Die Konkretisierung dieser Maßnahmen wird zweimal pro Semester koordiniert und nachvollziehbar dokumentiert.

 

4.5   Fachübergreifender, projektorientierter Unterricht

Projektunterricht soll ein wichtiger Bestandteil der Unterrichtsplanung werden. Dieser kann in Blockform oder über einige Wochen verteilt, jahrgangs- oder klassenübergreifend erfolgen. Das Lehrerteam erprobt einige Umsetzungskonzepte in den ersten Jahren des Modellversuchs, Arbeitsportfolios der SchülerInnen als Projektergebnis werden angestrebt.

 

4.6   Neue Formen der Leistungsbewertung und Leistungsbeurteilung

Dazulernen soll für die SchülerInnen die wichtigste Lernmotivation werden.

In den Gegenständen D,   E und M ist der Einsatz von Lernzielkatalogen und Kompetenzrastern für individuelle Leistungsrückmeldungen für alle SchülerInnen vorgesehen.

Neue Formen der  Schularbeiten: Schularbeiten sollen den individuellen Möglichkeiten der SchülerInnen angepasst werdern

 

4.7    Kinder – Eltern – Lehrergespräche

Im 2. Semester erfolgt auf der Basis der Leistungs­portfolios, der Standardüberprüfungen und der sonstigen Leistungsrückmeldungen eine differenzierende Leistungsbeschreibung für jede(n) Schüler(in). Diese Leistungsbeschreibung erfolgt in Form von Kinder – Eltern – Lehrergesprächen. Dabei sollen die SchülerInnen eine entscheidende kommunikative Rolle spielen. Hier sollen auch Elemente des reflexiven Lernens umgesetzt werden.

 

4.8     Aktive Nahtstellenarbeit mit der Volksschule

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Lehrerressourcen wird in den 4. Schulstufen der Sprengelvolksschulen ein gemeinsamer Unterricht von VS- und HS- Lehrern/innen organisiert. Ziele dieser Maßnahmen:

·        Einblick für die SchülerInnen der Volksschule in die Sekundarstufe I

·        Präsentation der Schwerpunkte unserer Schule durch unsere SchülerInnen im Rahmen verschiedener Projekte

·        Information über Stärken und Fördernotwendigkeiten der zukünftigen Schülerinnen und Schüler.

·        „Interessens- und Begabtenförderung Englisch“ durch unsere EnglischlehrerInnen in den VS

 

    5.       Weitere Schwerpunkte des Standortes im Bereich der Schulentwicklung und des Unterrichts

Über die konkreten Schwerpunktsetzungen im Bereich des Niederösterreichischen Schulmodells hinaus arbeitet die Schule an folgenden weiteren standortspezifischen Schwerpunktsetzungen

·      Soziale Integration

-       Integrationsklassen, „Bewegte Klasse“,  Gesunde Jause – Projekt mit Caritas, Soziales Lernen im Lernatelier

-       Schwimm- und Turnstunden mit der ASO Groß-Siegharts

·    Ausgleich zum Lernalltag

           -   Spieleangebote im Schulgebäude, Offene Bücherei vor dem U, Fitnessgeräte im Klassenzimmer

·      Sportorientierung

-   Volleyball, Schwimmabzeichen, Sportabzeichen, Wintersportwoche, Bezirksschwimmmeisterschaften, Sommerprojektwoche mit sportlichem Schwerpunkt

·      Musische Erziehung

-   Schulchor, Bezirksjugendsingen, Musikschule stellt sich vor,

·      Begabungs- und Begabtenförderung

- Teilnahme am Kängurutest, Mathematik- u. Physikolympiade, Projekt „Mathematikwoche“,

- Englischolympiade, Englisch Intensiv

·      Genderprojekte

-   Girls´ Day, Boys´ Day

·      Entwicklungen im naturwissenschaftlichen Bereich

-   Zusatzangebote: Experimentelle Arbeiten im Chemie- und Physikunterricht

·      Entwicklungen im künstlerisch – kreativen Bereich

-       Bewusstmachung von Alltagsästhetik und Design

-       Projekte mit lokalen Künstlern

·      Sprachentwicklung

-   Englisches Theater, Native Speakers, Angebote: Französisch u. Russisch

·      Sprachenkonzept

-   Lese- und Leseverständnisförderung, Vorlesen in Volksschulen

·      Neue Medien

-   SchülerInnen gestalten Schulfilm

·      Verbindliche Formen der Elternarbeit

-  Klassenforum, Schulforum, Elternsprechtage, Sprechstunde, KEL-Gespräche

·      Berufsorientierung

-   Jimmy on tour, Top Talentecheck, Besuch beim WIFI, Berufsinformationsabend, Schnuppertage, Berufsinformationsmesse, lokale Firmen stellen sich vor, Firmenbesuche

·      Prävention

-  Suchtprävention, Gewaltprävention, KIJA

·      Gesundheitsvorsorge

-  Gesundheitstag, Erste Hilfe Kurs, Love Tour Bus


 

6. Stundentafel

Pflichtgegenstände

1. HS

2. HS

3. HS

4. HS

Religion

2

2

2

2

Deutsch

5

4

4

4

Englisch

4

4

3

3

Geschichte und Politische Bildung

 

2

1

2

Geographie und Wirtschaftskunde

2

2

2

1

Mathematik

5

4

4

4

Geometrisches Zeichnen

 

 

1

1

Biologie und Umweltkunde

2

2

1

2

Chemie

 

 

 

2

Physik

 

2

2

1

Musikerziehung

2

2

1

 

Bildnerische Erziehung

2

1

2

1

Technisches und textiles Werken

2

2

2

2

Ernährung und Haushalt

 

 

1

1

Bewegung und Sport

3

3

3

3

Verbindliche Übungen

Wahlpflichtfächer  (Ekon, Vinf)

 

 

 

1

Interessens- und Begabungsförderung

 

 

1

1

Unverbindliche Übungen

Informatik

1

1

1

1

Französisch

 

 

1

1

Russisch

 

 

1

1

Berufsorientierung

 

 

1

1

Volleyball

2

2

2

2

Englisch Intensiv - KET

 

 

 

1

 

 

Standortbezogenes Förderkonzept 2014/15

„Fördern“ heißt Stärken und Schwächen der Schüler erkennen und

1.      Stärken optimieren (Zusätzliche Förderung – Erweiterungsstoff)

2.      Schwächen minimieren („Erreichen des Basiswissens“)

„Fördern“ bedeutet für uns, die Schüler individuell so auf das Leben vorzubereiten, dass sie sich Wissen und Benehmen aneignen (von selbst oder durch Vorgabe des Lehrers). Durch Rückmeldungen von Wiederholungen, Mitarbeit, Hausübungen, Schularbeiten, Projekte, Selbstevaluation, Präsentationen, Redeübungen ... macht sich   jeder Lehrer ein Bild von seinen Schülern (= Beurteilung).

Das heißt:  Bei uns an der NNÖMS Gr. Siegharts wird individuell in jeder Stunde (Vor- und Nachbereitung) gefördert, wobei auf die Stärken und Schwächen eingegangen wird.

Fördernd wirkt bei uns der gesamte Unterricht. Es ist der Weg der kleinen Lernschritte. Fördern soll nicht Nachhilfeunterricht sein.

SchülerInnen sollen zum selbstständigen Arbeiten erzogen werden.

 

 1. Arten der Förderung:

  • integrativ (während des Unterrichts)
  • in Kursform  bei Bedarf
  • Interessens- und Begabungsförderung als verbindliche Übung
  • Wahlpflichtfächer als verbindliche Übung

 

a)      Allgemein

  • UÜ: EDV Informatik: 1. – 4. Klasse je 1 Wochenstunde
  • Englisch – Konversation und Englisch Intensive – KET,

Woche mit den Native Speakers

  • Englisch als Arbeitssprache in allen Fächern, die von EnglischlehrerInnen unterrichtet werden.
  • Französisch: 3. und 4. Klasse : je 1 Wochenstunde
  • Frühwarnsystem: SCHUG § 19 (3) ab Schulbeginn
  • Förderunterricht integrativ und in Kursform – nach Bedarf in D, E, M – ca. 6 – 8 Wochenstunden
  • 1 Elternsprechtage im Dezember
  • Kinder-Eltern-Lehrergespräche im 2. Semester
  • Eltern haben jederzeit die Möglichkeit sich in der Sprechstunde über die Leistungen und das Benehmen ihrer Kinder zu informieren.
  • Sportförderung – Volleyball, Schwimmabzeichen, Jugendsportabzeichen, usw.
  • Begabtenförderung – Mathematik – technische Woche
  • Berufsorientierung für die 3. und 4. Klassen als unverbindliche Übung
  • Berufsinformation – 4. Klasse mit Schülern und Eltern (November)       Vertreter von: HTL Karlstein, HAK/HASCH Waidhofen/Thaya, PTS Waidhofen/Thaya, Arbeitsmarktservice, HLW Horn, Fremdenverkehrsschule Krems, ...        
  • 3. und 4. Klassen: Besuch der Berufsinformationsmesse       
  • 4. Klassen: Besuch im  WIFI Gmünd 
  • Lehrlingsoffensive – Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken -

Wirtschaft benötigt leistungsfähige und leistungswillige Jugendliche mit entsprechender Ausbildung in D, E, M, PC, BU, INF, Werken;

  • Allgemeinwissen und selbstsicheres Auftreten ist ein wichtiger Bestandteil bei der Arbeitssuche.
  • Leseförderung (D und in allen anderen Gegenständen) im Unterricht, Benutzung der Schulbibliothek
  • Nahtstellengespräche mit den Volksschulen am Beginn und am Ende des Schuljahres
  • Unterrichtsstunden in den 4. Klassen der Sprengelvolksschulen
  • Ende des 1. Semesters: „Tag der offenen Tür“ – Besuch aller Sprengel-VS
  • Förderkonzept mit den Schulpartnern (Klassenforum, Schulforum, Elternverein) absprechen
  • Gemeinsame Weihnachtsfeier für alle Klassen
  • Große Wertlegung auf Sprachförderung (3. LG)
  • Schitage für die 1. Klassen
  • Sommersportwoche für die 4. Klassen (Segeln, Wandern, Tennis, Beach-Volleyball, Surfen, Mountainbiking, usw.)
  • Wintersportwoche für die 2. und 3. Klassen (Schifahren und Snowboarden)
  • Schwimmunterricht für alle Klassen – Schwimmausweise
  • 16-stündiger Erste Hilfe Grundkurs für die 4. Klassen
  • Enge Zusammenarbeit mit außerschulischen Erziehungseinrichtungen
  • „Verpflichtung für die Eltern“, täglich mit den Kindern üben! (je 4 Minuten in den Hauptgegenständen):

D – kurze Geschichte – Wiedergabe in 3 kurzen Sätzen (Sinn erfassen)

M – 1 x 1 (groß und klein), Insätzchen und einfache Formeln                          

E –Vokabeln überprüfen (alt und neu)

  • Teilnahme an sämtlichen Bewerben wie Englisch-Olympics, Mathematik-Olympiade, Physik-Olympiade, Medien- und Zeichenwettbewerb, Bezirksschwimmmeisterschaft,  Verkehrserziehungsbewerbe, usw.

 

 b)      Weitere Fördermöglichkeiten:

Wandertage, Exkursionen, Projektwochen, Skikurs,  GW (HOL Hurt – Vortrag), Auszeichnung der 3 besten Schüler (jeder Klasse), Englisches Theater, Zeitzeugen (GS, Beiträge in NÖN), diverse Vorträge der Sparkasse und Raiffeisenkasse (Der €, Schriftverkehr, Konto, Bankomatkarte, usw.),  Werken (Nistkästchen, Taferl für den Waldlehrpfad, Kassen für Sternsinger), Stadtlauf, Dichterlesung, Theater an der Schule, Musikschule (Vorspielen), Schule und Wirtschaft (Test-Fuchs, ...), Gesunde Ernährung (mit Dr. Köck), Sporttherapie Hr. Gratzl, Top Talentecheck, Frag „Jimmy“ (Berufsinfo), Brandschutzübung, Zivilschutzvortrag, Bibelnacht- Lesung, gesundes Frühstück,

Gedicht - Sonnwendfeier, Fortbildung, Fotograf, Natur erleben – Jägerschaft, Biologische Kläranlage, Fernwärmeheizwerk, Biogasanlage, Suchtprävention, Sicherheitstage, gutes Benehmen, Üben von Vorstellungsgesprächen, usw.

 

  2. Gegenstands- bzw. bereichsbezogene Förderungen

 Religion:

  • Selbständiges computergestütztes Erarbeiten und Präsentieren
  • Soziales Lernen
  • Religionsheft als Portfolio
  • Lehrausgänge in die Pfarrkirche, Friedhof, Pfarrmuseum
  • Mitgestaltung von Schulgottesdiensten
  • Adventkranzweihe
  • Bußfeier

 Deutsch:

  • Referate
  • mit der Sprache spielen
  • Theater
  • Weihnachtsfeier (Gedichte, ....)
  • Dichterlesung,
  • Benützen der Schulbibliothek
  • Salzburger Lesescreening
  • Literatur (österreichische Schriftsteller)
  • Handhabung von Lernhilfen (ÖWB, Internet, ...)
  • Förderung der Eigenständigkeit
  • Kreatives Schreiben (Schreiben zur Musik)
  • Rechtschreibsicherheit fördern
  • Lesetechnische Maßnahmen und Übungen

 Englisch:

  • Englisch als Arbeitssprache (GW, GS, BU, EH, LÜ, ...)
  • Englisches Theater
  • Landeskunde
  • Einsatz von Sbx, virtuellen CDs
  • Freiarbeitsphasen „learning by doing“ (Offenes Lernen)
  • Lernen lernen – Lerntipps
  • Elterngespräche – Elternschule
  • Förderung des Leseverständnisses – Benutzung der Bibliothek
  • Teamarbeit – Aufgaben im Team lösen
  • zusätzliche Förderung leistungsschwacher Schüler
  • Förderung der sozialen Kompetenz: Sprachen verbinden
  • Einsatz verschiedenster und abwechslungsreicher Unterrichtsmaterialien
  • Gestaltung von Schautafeln für die Aula

 Mathematik:

  • Förderung der realitätsbezogenen Mathematik, vor allem in den 3. Leistungsgruppen. In Zusammenarbeit mit Gewerbebetrieben (Gespräche) werden die Stoffgebiete herausgefiltert, die den Schülern in ihren zukünftigen Lehrberufen nützlich sein werden.
  • Förderung der Logik und Konzentrationsfähigkeit in den höheren Leistungsgruppen. Motivation durch schulinterne Wettbewerbe und Teilnahme an der MA-Olympiade.
  • Förderung der Teamfähigkeit (als Vorbereitung für den Beruf), durch Problemstellungen, die im Team gelöst werden sollen.
  • Förderung der Kollegialität – Motivation, auf den langsameren und schwächeren Kollegen zu warten und Rücksicht zu nehmen, im „Notfall“ Hilfestellung zu leisten. Besprechung und Klärung des Begriffes „Hilfe“ – Wie helfe ich richtig?
  • Förderung einer entsprechenden äußeren Form – Erziehung zur Ordnung – beginnt beim Hefteinband und einer ordentlichen Beschriftung, Vorbild – Tafelbild, „Belohnung“ durch entsprechendes Lob im Heft („Pluspunkte“)
  • Arbeiten mit Sbx
  • Zusammenarbeit mit den Gegenständen Informatik und GZ
  • zusätzliche Förderstunden am Nachmittag für Leistungsschwache

 Physik – Chemie

  • Physikolympiade
  • anschaulichen, für die Schüler verständlichen, Unterricht (fächerübergreifend) anbieten
  • Schülerversuche
  • Exkursionen (EVN – Wärmepumpe – usw.)
  • Heizungsanlagen (PC – MA –BU – Techn. Werken)
  • Techn. Verständnis bei allen Schülern wecken und fördern 
  • Physik-Chemie im Haushalt (Unfallvermeidung)

 Informatik

  • Achten auf die richtige Körperhaltung
  • Schreiben mit dem 10-Finger-System
  • Einfache Übungen in Paint
  • Word – Textverarbeitung
  • Excel - Tabellenkalkulationen
  • Power Point Präsentationen
  • Corel Draw
  • Das Internet als Informationsquelle
  • Kommunikation mit dem Internet (Mails schreiben, empfangen, verwalten)

 Geschichte und Sozialkunde

  • Exkursionen (Asparn, Parlament, Stephansdom, ..,.)
  • Referate : „1 Woche Zeitgeschehen“  - aktuelle, politische Ereignisse
  • Zeitzeugen
  • Anfertigen von Plakaten, Gestalten von Schautafeln
  • Englisch als Unterrichtssprache

 Geographie und Wirtschaftskunde

  • Besuch der BO-Messe
  • Exkursionen und Lehrausgänge bzw. Betriebsbesichtigungen
  • Einbindung der Schulbibliothek in den Erarbeitungsphasen
  • Vertiefende Forschung bei Projektarbeiten  (im Internet)
  • Förderung der Selbstständigkeit durch Aufgabenstellungen in verschiedenen Sozialformen unter Verwendung vielfältigster Unterrichtsmittel (Zeitungen, Lexika, Karten, Zeitschriften, Lichtbilder, ...)
  • Lichtbild-Vorträge über Reisen in verschiedenste Kulturräume (Nordpol/Südpol, Myanmar, Irland, Tibet)
  • Projekte zu aktuellen Anlässen (Euro-Einführung)
  • Müllentsorgung in Form von Mülltrennung

 Geometrisches Zeichnen

  • Förderung der Konzentration und Genauigkeit sowie der Geduld – durch die Arbeit mit vielen Körpermodellen sollen die Schüler die einzelnen Risse lernen und begreifen; Konzentrationsförderung – Möglichkeit eines ruhigen Arbeitsplatzes - jeder Schüler sitzt allein, hat Platz für die Zeichenutensilien und die notwendige Ruhe; Genauigkeit – Bezug zur Wirklichkeit wird durch viele Beispiele hergestellt; Maßstab z. B. Brückenbau 1mm Ungenauigkeit in der Zeichnung bedeutet im M 1 : 100  

(1 : 1000 ...)!; Geduld – wird für Genauigkeit benötigt, Schüler sollen ohne Zeitdruck, doch mit einer Gleichmäßigkeit arbeiten und misslungene Zeichnungen ohne Ärger neu anfertigen =Vorbereitung auf das Berufsleben

  • Kontakte mit Gewerbetreibenden ermöglichen eine bessere Vorbereitung auf das Berufsleben. Bsp. Tischler – Welche Fähigkeiten in Bezug auf GZ sind gefragt?

 Biologie und Umweltkunde

  • Förderung des Körperbewusstseins - Besprechung der Anliegen und Fragen, auch wenn keine Stoffkonformität vorliegt.
  • Förderung des gesunden Essverhaltens- Besprechung von Essstörungen – ihre Erkennung; Bekämpfung von Übergewicht – gleichzeitige Warnung vor dem Schlankheitswahn unserer Zeit
  • Drogenprävention – Bewusstmachen der Gefährlichkeit – Filme, Zeitungsartikel
  • Förderung des Umweltbewusstseins- Mülltrennung (Schule, zu Hause), Müllvermeidung – Vorschläge erarbeiten, Abgasreduzierung –Katalog von Punkten „Was kann ich dazu beitragen?“ – Schutz des Regenwaldes
  • Kurzturnprogramm für „gesunden Rücken“ erstellen
  • Fußfehlstellungen und Fußgymnastik – „Zeigt her eure Füße“
  • Exkursionen und Lehrausgänge
  • Fachreferenten

 Musik

  • Gestaltung der Schulgottesdienste
  • Gestaltung verschiedener Feiern (Weihnachten, Schulschluss, Adventkranzweihe, ...)
  • Besuch der Musikschule (Vorstellen verschiedenster Instrumente)
  • Besuch der Volksoper (Führung, Probe, ...)
  • Besuch von Musikvorstellungen (Musicals, ..)

 Bildnerische Erziehung:

  • Förderung - Nächstenliebe, Gefühle für Menschen in Not entwickeln; Teilnahme – Zeichnen für Erdbebenopfer
  • Förderung – Uneigennützigkeit – Gestaltung von persönlichen Weihnachtskarten mit persönlichen Glückwünschen für Volksschulkinder
  • Förderung des Selbstbewusstseins – Zeichnen von Themen – „Was kann ich besonders gut“ – Eingehen auf den einzelnen Schüler und seine Fähigkeiten /Fertigkeiten
  • Förderung der Zeichenfertigkeit – Bekämpfung von Schwächen (Tiere, Menschen – zeichnen) durch Übungen mit Vorlagen und Lehrerhilfe
  • Schaffung eines angenehmen Arbeitsklimas
  • Gestaltung von Schautafeln in der Schulaula
  • Berücksichtigung individuell notwendiger Arbeitszeit

 Technisches Werken

  • Praxisbezogenes Werken (Nistkästen, Futterhäuschen, Spendenbox für Sternsinger, Wegschilder – Wanderverein, Instandhaltungsarbeiten für diverse Vereine)
  • Werkstücke werden zum Teil fächerübergreifend geplant und durchgeführt (elektrische Schaltungen, diverse Lenkungen, Getriebe, Aufzug, Waagen – Physik, künstlerische Gestaltung von Werkstücken – BE)
  • Verschiedene Materialeinsätze (Karton, Holz, Metall, Plastik,...)

 Textiles Werken

  • Dekoration je nach Jahreszeit im Eingangsbereich und in der Aula des  Schulgebäudes
  • Ausstellung von Werkstücken der Schüler bei Feiern in der Schule

 Ernährung und Haushalt

  • Geschmacksschule, verkosten verschiedener Säfte – bewusst machen von natürlichen und künstlichen Inhaltsstoffen
  • Gesunde Ernährung (Ernährungspyramide, Leistungskurve, ...)
  • Besprechen von Ernährungsproblemen in unserer heutigen Zeit – Mager- und Fettsucht, Karies, Allergien, ..
  • Englisch als Arbeitssprache im EH-Unterricht (z. B. An English breakfast & A continental breakfast; It´s teatime, ...)
  • Lehrausgang – Der umweltbewusste Einkauf
  • Offene Lernphasen „Learning by doing“
  • Einsatz von Internet

 Leibesübungen

  • wöchentlich 1 x Eis laufen im Winter
  • Schilanglauf bei ausreichender Schneelage
  • Teilnahme an Laufveranstaltungen (Gendarmerielauf, Stadtlauf, ...)
  • Teilnahme an Volleyball-Schülerliga, Neigungsgruppe Volleyball, Teilnahme am Mini-Volleyballturnier, Zusammenarbeit mit dem örtlichen Volleyballverein
  • Koordinatives Training; Aerobes und anaerobes Ausdauertraining, Bestimmung der individuellen Pulswerte und Einbeziehung dieser Werte ins Ausdauertraining – Wahlmöglichkeit: Laufen für Bessertrainierte oder Nordic Walking bzw. im Winter Langlauf
  • Dehnen und Kräftigen des gesamten Bewegungsapparates
  • NÖ-Leichtathletikabzeichen
  • Schwimmen mit allen Klassen – Teilnahme an der Schwimmmeisterschaft, Schwimmabzeichen

 Französisch

  • Schüler lernen kurze Gespräche führen, die im Alltagsleben von Bedeutung sind
  • Einsatz verschiedenster und abwechslungsreicher Unterrichtsmaterialien, die auf motivierende Art und Weise die Erweiterung des interkulturellen Bewusstseins der Schüler und Schülerinnen fördert. Z. B. Rollenspiele, Lieder, Einsatz des Computers im Fremdsprachenunterricht: CD-Rom, Frage- und Antwortspiele, Memorys, kurze Filme, ...
  • Gestaltung von Schautafeln zu besonderen Anlässen: z. B. Weihnachten, Ostern, Ferien, ...
  • Beiträge für Weihnachtsferien in Form von Gedichten, Liedern, ...
  • Die Möglichkeit, Französisch zu lernen, bringt Schülern, die eine höherbildende Schule besuchen wollen, wo Französisch unterrichtet wird, einen leichteren Start.
  • Förderung der sozialen Kompetenz: Sprachen verbinden, das Erlernen von Fremdsprachen ist heute wichtiger denn je.

 Russisch

  • Einführung in die Grundzüge der Sprache
  • Schriftzeichen erlernen
  • Schüler lernen kurze Gespräche führen, die wichtig sind im Alltag
  • Lesen einfacher Texte

 Soziales Lernen

  • Gutes Benehmen
  • Verhalten in der Schule (Klasse)
  • Suchtprävention und Gewaltprävention
  • Erste Hilfe für die 4. Klassen
  • Verhalten im Bad – Baderegeln
  • Richtiges Verhalten im Wald